Förderung nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)

Anlagen, die in den Anwendungsbereich des KWKG fallen, können für die selbst verbrauchte oder eingespeiste Strommenge eine gesetzlich festgelegte Förderung erhalten, die in Abhängigkeit von der Leistung und dem Datum der Inbetriebnahme der Anlage festgelegt wird.

Für die eingespeiste Strommenge wird zudem der durchschnittliche Strompreis (EEX-Strombörse) des jeweils vorangegangenen Quartals und der Arbeitspreis (und ggf. Leistungspreis) gemäß den aktuellen Netzentgelten der Stromnetz Hamburg GmbH gezahlt.

Betreiber von KWK-Anlagen sind verpflichtet, für ihre Anlage beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Zulassung zu stellen. Ohne die entsprechende Zulassung kann keine gesetzliche Förderung ausgezahlt werden.

Die Vergütung erfolgt in der Regel im monatlichen Abschlagsverfahren. Nach Ablauf eines Jahres erhält der Anlagenbetreiber eine Jahresendabrechnung auf Basis der zum 31. Dezember eines Jahres abgelesenen Zählerstände.

Das aktuelle Vergütungsblatt für KWK-Anlagen finden Sie in der Downloadbox rechts. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt außerdem umfangreiche Informationen zur Stromvergütung für KWK-Anlagen auf seiner Internetseite zur Verfügung.