Vergütung nach Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Fällt eine Erzeugungsanlage in den Anwendungsbereich des EEG erhalten Einspeiser für jede eingespeiste Kilowattstunde eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Das Geld kommt jedoch nicht vom Staat, sondern von den Übertragungs- und Verteilungsnetzbetreibern. Sie haben zusätzlich die Aufgabe, die aus erneuerbaren Energien eingespeiste Strommenge an der Strombörse zu verkaufen.

Für die Differenz zwischen dem Wert des Ökostroms an der Börse und der in der Regel höher liegenden Einspeisevergütung kommen die Stromverbraucher durch die so genannte EEG-Umlage auf.

Die Vergütung erfolgt in Abhängigkeit vom Energieträger (z.B. Photovoltaik oder Windenergie), der Leistung der Anlage und dem Datum der Inbetriebsetzung. Nach Ablauf eines Jahres erhält der Anlagenbetreiber eine Jahresendabrechnung für die eingespeiste Strommenge auf Basis der zum 31. Dezember eines Jahres abgelesenen Zählerstände.

Die Auszahlung der Einspeisevergütung erfolgt in der Regel im monatlichen Abschlagsverfahren.

Einen Überblick über die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen finden Sie auf den Seiten der Bundesnetzagentur.