Montag, 27. April 2020

Erster Schritt zum klimaneutralen Verteilnetzbetreiber

Die Klimaschutzstrategie von Stromnetz Hamburg sieht für 2025 eine vollständige Kompensierung seiner CO₂-Emissionen vor

Im Jahr 2019 wurde der CO₂-Fußabdruck mit 11.522 Tonnen CO₂ ermittelt, exklusive der nicht beeinflussbaren Netzverluste und Tiefbaumaterialien. Von dieser Menge wurde erstmals im April 10 Prozent (1.152 Tonnen) CO₂ durch ein Klimaschutzprojekt kompensiert und klimaneutral gestellt.

„Unsere Klimaschutzstrategie sieht vor, dass der Kompensationsanteil ab jetzt jährlich steigt, bis wir im Jahr 2025 die 100 Prozent unserer CO₂-Emissionen, exklusive Netzverluste und Tiefbaumaterialien, kompensieren und somit ein klimaneutraler Verteilnetzbetreiber sein werden. Seit Jahren verfügen wir über ein umfas-sendes Umwelt- und Energiemanagementsystem, das alle umweltbezogenen Daten auswertet und CO₂-Einsparungen berechnet. Mit der neuen Klimaschutzstrategie liegt jetzt eine nachhaltige Gesamtkonzeption vor, auf deren Basis kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur weiteren Reduzierung der CO₂-Emissionen geplant werden können“, sagt Thomas Volk, Geschäftsführer von Stromnetz Hamburg GmbH.

Damit leistet Stromnetz Hamburg einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Hamburger Klimaziele sowie zur Umsetzung der Energiewende in Hamburg. Ziel ist es, als einer der ersten Stromnetzbetreiber Deutschlands seine Treibhausgasemissionen so weit wie möglich zu reduzieren und unvermeidbare Emissionen durch anerkannte Klimaschutzprojekte auszugleichen.

Das Unternehmen hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Wahl des Klimaschutzprojekts überlassen. Die Mehrheit gab ihre Stimme für die Maßnahme „Saubere Kochöfen“ in Honduras ab: Link https://fpm.climatepartner.com/project/details/1117/de.

Presseanfragen:
Anette Polkehn-Appel, Stromnetz Hamburg GmbH, Bramfelder Chaussee 130, 22177 Hamburg, 040 49202 8344, presse@stromnetz-hamburg.de