Mittwoch, 08. Januar 2020

Kran kappt Hochspannungsleitung

Stromnetz Hamburg arbeitet an zügiger Behebung

Am gestrigen Dienstag, 7. Januar, hat ein mobiler Kran auf einem schwimmenden Ponton um 12:10 Uhr im Hamburger Hafen Höhe Retheklappbrücke zwei 110-kV-Freileitungssysteme durchtrennt. Dies führte zu Versorgungsunterbrechungen im Umspannwerk Drehbrücke mit 154 angrenzenden Haushalten sowie 133 Gewerbekunden. Eine schnelle erste Teilversorgung konnte über eine fernsteuerbare 10-kV-Verbindung um 12:13 Uhr ermöglicht werden. Um 13:24 Uhr waren bis auf die Klappbrücke alle Kunden wiederversorgt. Eine Vollversorgung wurde gegen 15:07 hergestellt.

Ein Freileitungsteam von Stromnetz Hamburg war umgehend vor Ort und hat sich ein Bild über das Schadensausmaß gemacht. Das Team konnte durch die Trennung des schadhaften Freileitungsstranges das Umspannwerk Drehbrücke schnellstmöglich wiederversorgen. Aufgrund der gerissenen Leitungen bestand Unklarheit über die Statik der Strommasten. Eine Überprüfung hat ergeben, dass für drei der Standmasten die Stabilität nicht gewährleistet werden kann. Aus Sicherheitsgründen wurde der Verkehr von der Polizei in diesem Bereich bis auf Weiteres gesperrt. Durch die einbrechende Dunkelheit mussten die Arbeiten auf heute verschoben werden.

Als Erstes gilt es heute, das beschädigte Freileitungssystem durch Abspannmaßnahmen zu sichern. Zur Abstimmung der nächsten Handlungsschritte wird es eine weitere, intensive Begutachtung des Schadensausmaßes geben. Die Koordination der weiterführenden Maßnahmen erfolgt in Absprache mit der Polizei.

Ansprechpartnerin für Presseanfragen:
Anette Polkehn-Appel, Stromnetz Hamburg GmbH, Bramfelder Chaussee 130, 22177 Hamburg
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