Umweltschutz: Wir tun was

Zusammen mit der Hansestadt Hamburg gehen wir beim Schutz von Klima und Umwelt neue Wege

Als städtisches Unternehmen tun wir alles dafür, dass Hamburg seine hochgesteckten Klimaziele – unter anderem die Halbierung der Emissionen bis 2030 im Vergleich zum Basisjahr 1990 und die Reduktion der Emissionen um 80 Prozent bis 2050 – erreicht. Darüber hinaus möchten wir die natürlichen Ressourcen schonen und erhalten.

Engagierter Klimaschutz

„Als erster klimaneutraler Stromnetzbetreiber Deutschlands reduzieren wir unsere Treibhausgasemissionen so weit wie möglich und gleichen unvermeidbare Emissionen durch anerkannte Klimaschutzprojekte aus. Wir gestalten die Energiewende vor Ort und gehen als Vorreiter im Klimaschutz voran“, so lautet unsere Klimaschutzvision.

Damit wir unsere Ziele erreichen können, haben wir ein umfassendes CO2-Monitoringsystem aufgebaut. Für das Jahr 2017 wurde erstmals der CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens ermittelt. Der CO2-Fußabdruck wird seit 2018 jährlich aktualisiert. Eine gute Basis, um kontinuierlich Optimierungspotenzial zu identifizieren. Schließlich wollen wir immer besser werden.

Für das Jahr 2018 haben unsere Geschäftsaktivitäten exklusive Netzverluste Emissionen in Höhe von 20.557,4 Tonnen CO2 verursacht. Dies entspricht etwa 0,12 Prozent der Gesamtemissionen der Stadt Hamburg.

Ressourcenschonende Technik

Unser Ziel ist es, eine nachhaltige und ressourcenschonende Energieverteilung zu gewährleisten. Daher beziehen wir Art und Umfang des Energieverbrauchs unserer Anlagen und deren Umweltauswirkungen immer in unsere Entscheidungen mit ein.

Mit unserem 2014 erstmalig zertifizierten Energiemanagementsystem stellen wir sicher, dass Anlagen und Gebäude– vor allem unsere Umspannwerke – energieeffizienter werden. Nicht mehr in Betrieb befindliche Ölkabelanlagen werden geborgen und ortsspezifische Maßnahmen getroffen, um umweltschädigende Unfälle bestmöglichst zu vermeiden. Auch mögliche Lärmbelästigung durch unsere Anlagen bewerten wir kontinuierlich, um sie zu verringern.

Emissionsarme Fahrzeugflotte

Mit der Freien und Hansestadt Hamburg haben wir 2014 in der Kooperationsvereinbarung festgelegt, dass unser Anteil an Fahrzeugen mit Elektro- oder Gasantrieb bei Neubeschaffungen bis 2020 je 20 Prozent betragen wird. Diese Zielvorgabe haben wir bereits 2017, also deutlich vor Ablauf der Frist, erfüllt. Ende 2016 hatten wir bei den Elektrofahrzeugen bereits einen Anteil von 22 Prozent und bei den Gasfahrzeugen von 19 Prozent erreicht. Nach vollständiger Umsetzung der Zielwerte werden wir den durchschnittlichen CO2-Ausstoß unserer Fahrzeugflotte pro Fahrzeug bei gleichem Mobilitätsaufkommen weiter reduzieren.

Umweltschutz durch vorsorgliche Altlastenerkennung

Auf den Flächen unserer Umspannwerke sind zur Abschätzung der Umweltrisiken historische Altlastenrecherchen durchgeführt worden. Dabei wurde geprüft, ob aus der ehemaligen sowie aktuellen Nutzung der Grundstücke Gefahren für Boden, Grundwasser, Natur und Menschen hervorgehen könnten. Bei konkreten Verdachtsmomenten wurden unverzüglich weitere Bodenuntersuchungen durchgeführt sowie – falls nötig ­– Maßnahmen zur Gefahrenabwehr getroffen.

Regionale Biodiversität

Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Natur in und um Hamburg im Gleichgewicht bleibt. Dafür engagieren wir uns vielfältig, zum Beispiel auch auf unseren Betriebsgeländen.

Auf ausgewählten Flächen werden Wildblumenwiesen mit regionalem Saatgut, Totholzbeständen und heimischen Gehölzen die bisherigen Rasenflächen ablösen, um durch Pflanzenvielfalt Vögeln, Insekten und kleinen Wildtieren einen artgerechten Lebensraum zu bieten.

An verschiedenen Standorten wiederum haben wir Nistmöglichkeiten für wild lebende Vögel installiert und an ausgewählten Freileitungen steht der Storchenschutz im Fokus: Etwa alle 15 Meter werden aus weißen und schwarzen Kunststoffstreifen bestehende Fahnen montiert. Da Vögel diese vertikalen Strukturen besser wahrnehmen als die horizontalen Leitungen, können sie rechtzeitig ausweichen.

Netzbienchen - Honig von unseren Umspannwerken

Auf den Freiflächen der Umspannwerke Rissen, Finkenwerder, Hellbrook und Farmsen sind seit 2019 von Hobbyimkern betreute Bienenvölker angesiedelt.

Unsere Partnerschaften

Kooperation mit der Deutschen Wildtier Stiftung

Seit 2019 kooperiert Stromnetz Hamburg mit der Deutschen Wildtier Stiftung, um sich neben Vögeln, Insekten und Pflanzenvielfalt, auch für bedrohte Wildbienenarten einzusetzen. Gemeinsam mit den Experten der Deutschen Wildtier Stiftung haben wir an ausgewählten Standorten mit regionalen Blumensorten und speziell angelegten Böden wildbienenfreundliche Lebensräume geschaffen. Auch bei der Standortwahl für ein „Bienenhotel“ auf unserem Betriebsgelände in Hamburg-Bramfeld hat uns die Stiftung beraten.

Weiterführende Informationen der Deutschen Wildtier Stiftung zum Thema „Wildbienen“ finden Sie hier.

Partnerschaft für Luftgüte und schadstoffarme Mobilität

Seit März 2015 sind wir offizielles Mitglied der Partnerschaft für Luftgüte und schadstoffarme Mobilität. 2017 haben wir die Auszeichnung „Luftgütepartner des Jahres“ erhalten. Weiterführende Informationen zu unserem Engagement finden Sie hier.

Allgemeine Informationen der Stadt Hamburg zur Luftgütepartnerschaft finden Sie hier.

UmweltPartnerschaft

Mit unserem Umweltmanagementsystem und einer historischen Altlastenrecherche wurden wir im März 2011 offizielles Mitglied in der UmweltPartnerschaft Hamburg.

Die Umweltpartnerschaft ist ein Bündnis des kooperativen Umweltschutzes zur Förderung des nachhaltigen Wirtschaftens. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Klima-Partner-Vereinbarung

Gemeinsam mit anderen öffentlichen Unternehmen hat Stromnetz Hamburg im Juni 2018 die Klima-Partner-Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es,  jährlich 140.000 Tonnen CO2 einzusparen.

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